Design Parcours und Höchster Weihnachtsmarkt

Kultureller Overkill in Höchst. So kann man, ein wenig übertrieben, dieses Wochenende in Höchst beschreiben.

Zum einen war da der Weihnachtsmarkt. Bestimmt nicht der Größte und auch nicht der mit dem gigantischsten Baum. Den braucht es hier auch nicht – Höchst ist auch ohne Importbaum schön.

Aber dafür mit Sicherheit einer der Gemütlichsten. In der Altstadt waren zwischen Justinuskirche und dem Höchster Schloss  jede Menge Buden der Höchster Vereine, die selbst Gebasteltes, Gekochtes und Gebackenes angeboten hatten. Sehr schön da. Geht mal hin.
Neu war dieses Jahr, dass ich die kleine Handkäsin nicht mehr während der Fahrt von Karussell „pflücken“ musste, weil es ihr zu schnell war.
Dieses Jahr konnten wir sie nur mit dem Versprechen gleich ein saftiges Steak zu essen von dem Fahrrad auf dem Karussell trennen. Wir haben dann sogar ganz gerecht geteilt. Die Kleene das Steak, der Vadder das Brötchen. Hmm?

DesignParcourFlyerDa oben steht Overkill, der mit einem Weihnachtsmarkt, sei er noch so schön, nicht hinzukriegen ist. Aber da kommt der Höchster Designparcour ins Spiel.
Das war letztes Jahr schon ein Erfolg und dieses Jahr deshalb noch ein bisschen größer.
Neu hinzugekommen sind als Veranstaltungsorte der mittlerweile leerstehende McDonalds, und sogar die Bahn hat sich bereit erklärt, die schon ewig vergessene Bahnhofsgaststätte für die Aussteller zu öffnen. Das ist n Knaller da. Da könnte man ohne Renovierung nen schönen abgerissenen Club aufmachen …

Designparcour-Strecke

Die komplette Liste der Aussteller kann man sich auf der Website der Veranstaltung anschauen. Natürlich nur Rückwirkend, weil jetzt isses schon rum. Wer dieses Jahr nicht da war sollte sich den Termin für nächstes Jahr schon mal vormerken.

Bitte gehen sie nicht weiter. Hier gibt es viel zu sehn.

Das Angebot geht von Kinderklamotten über Leuchten bis zu Möbeln, die aus gebrauchen Skateboards gebaut werden.

Fangen wir mal im alten Tengelmann und mit Pilzunikat an.  Die verpassen alten Glühbirnen, die sonst in der Tonne landen würden, ne schicke neue Hülle. das sieht dann so aus:

Oder zu Beispiel Silke von feingemacht. Bei Ihr habe ich mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch wirklich schicke Haargummis für die Kleene Handkäsin geshoppt. Es war einiges an Überredungskunst nötig die Mütze nicht gegen die neuen Zopfhalter zu tauschen. So sah es bei Silke aus. Sehr cool fand ich auch das Schnupfmonster.

Ebenfalls im Tengelmann waren soneart. Eigentlich ham die ja nen Longboard Shop. Aber damit hat man auf m Designparcour nix zu suchen. Aber sie waren trotzdem da. Und zwar mit ner ziemlich geilen Idee. Sie bauen Möbel und Brillen (!) aus alten Skateboard Decks. Und um immer an, schon ein wenig abgerissene, aber noch halbwegs brauchbare Decks zu kommen verleihen die die Dinger.
Skater uffgepasst! Hingehen –> Deck mitnehmen –> skaten –> neues Deck holen. Und das machen die Jungs dann draus:

So! Das wars von hier. Weiter in den Bahnhof. Hatte ich schon geschrieben, dass man da nen geilen Laden draus machen könnte? Hab ich? Macht ja nix.

Hier gab es unter anderem schicke Lampen von „beLeuchten“ …

moskitoPlattentasche… und Schallplattentaschen von Moskito in Single und LP Größe, selbst gesiebdruckte Shirts und ne Menge mehr.

ButtonSo, das war es von mir dazu.
Wir waren auch noch an den anderen Stationen, aber da habe ich keine Fotos gemacht. Overkill und so.

Aber immerhin noch was gekauft. Guckt ma! Wenn des ma net n Knaller Button ist.

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