Podcasts

Musik, Hörspiele, Radio?

Was hört Ihr denn so beim Auto fahren, in der Bahn, im Bus oder auf den Wegen, die Ihr täglich so bewältigt? Seit 2009 sind das bei mir vorwiegend  Podcasts. Diese hier.

not-safe-for-workNot Safe For Work
Angefangen hatte alles mit der grandiosen internationalen Unterhaltungsgala „Not Safe For Work“ aus der Metaebene, die sich als unerschöpfliche Podcastquelle erwiesen hat.
Bei NSFW sitzen Tim Pritlove & Holger Klein an den Mikros und reden über „Gott und die Welt“. Das war lange Zeit sehr witzig zu hören. Aber im Frühling 2014 wurde das ENDE der Sendung verkündet, weil … war halt nicht mehr so witzig zu hören. Haben die Zwei dann auch gemerkt und die Mikros ruhen lassen. Aber (Tadaa) – sie sind wieder da. Besonders zu empfehlen ist die Sendung auf dem Chaos Communication Camp 2015. Hier entlang, bitteschön.

Raumzeitraumzeit_icon_600px_2-0
Auch aus der Metaebene kommt „Raumzeit“. Ein Podcast, der in Zusammenarbeit mit der ESA und dem DLR entstanden ist.
Raumzeit ist ein Interview-Podcast, der sich immer einem Thema pro Sendung widmet. Hier war leider auch eine längere Pause, die aber gerade zu Ende gegangen ist. Hier gehts zu neusten Folge.

CREcre-logo-cover-111215-150x150
Die Podcast Oma der Metaebene. Hier geht es im weitesten um die Themen Technik, Kultur & Gesellschaft. Es wird ein Thema pro Sendung mit einem Gast ausführlich besprochen. Mein letzter „CRE“ war die Folge 208 – Neuronale Netze. Da wird einem schon ganz anders. Spoiler: Die Computer werden die Macht noch nicht übernehmen. Erst mal.

FreakShowfreakshow
Die FreakShow hieß früher mal mobileMacs und wurde umbenannt, nachdem es über Macs nichts mehr zu reden gab. ;-) Allerdings wollen die 5 Jungs (es gab auch mal Mädchenbesuch) immer mal wieder mehr über Macs reden. Laut eigener Beschreibung wird hier über die Freuden und Schmerzen im Umgang mit moderner Technologie gesprochen. Es ging aber auch schon um Bier, Strickmaschinen und Gitarre spielen und tanzen. Für technikbegeisterte Hörer, die das Thema nicht zu ernst nehmen ist die FreakShow ist wirklich zu empfehlen.

Logbuch:NetzpolitikOld Notebook
Seit Ende 2011 berichten hier Tim Pritlove und Linus Neumann aus dem Themenkreis der Netzpolitik und verwandten Themen. Der Podcast ist quasi die akustische Erweiterung von Netzpolitik.org. Themenbedingt gibt es bei „Logbuch:Netzpolitik“ leider nicht so viel zu lachen – wären da nicht die sonnigen Gemüter der beiden Moderatoren.

Bisher waren die vorgestellten Podcasts alle aus der Metaebene. Aber da ist ja noch viel mehr:

AngDgK
Zum Beispiel „Der Buddler“
Der Buddler ist im echten Leben der Mirko und kann eine Menge über Archäologie berichten. Dafür beglückt er uns mit gleich zwei Podcasts. „Angegraben“ und „Das geheime Kabinett“. In Angegraben erscheinen in loser Folge Beiträge zu spektakulären Funden, Fundplätzen oder anderen Themen aus dem Bereich der Archäologie.
Das geheime Kabinett beschäftigt sich eher mit Themen, die in den Geschichtsbüchern so nicht zu finden sind. Meist aus gutem Grund.

Jung & NaivJ&N
Dazu muss glaube ich nicht mehr viel gesagt werden. Tilo Jung ist der Journalist gewordene Stachel im Arsch der Bundespressekonferenz.
Seine Duelle mit Herrn Cybert Seibert und Kollegen gibt es nicht nur als Podcast, sondern auch zum angucken auf YouTube und auf allerlei anderen sozialen Plattformen. Viel Spaß.

Methodisch inkorrektMI
Da weiss ich nie so, wie die das meinen „inkorrekt“ oder „in korrekt“. Macht aber nix. In jeder Sendung stellen Nikolas und Reinhard jeweils zwei frisch veröffentlichte Paper vor. Das gelingt meist sehr gut, wenn das Thema sich nicht zu weit von Physik entfernt ist. Zur Auflockerung gibt es zwischendurch das allseits beliebte China-Gadget von Reinhard, eine Bier Verkostung und das Experiment der Woche. Musik mit wissenschaftlichem Bezug gibt es auch in jeder Sendung zu hören. Naja. Ist manchmal gar nicht so schlecht.

Die Podcasts höre ich auf dem iPhone mit Overcast. Das schreibe ich hier nicht, weil ich der Meinung bin, dass Overcast der beste Player überhaupt ist, sondern weil die Podcast App von Apple unheimlich scheiße ist.

Liebe Podcaster, ich habe Eure Logos hierfür einfach so verwendet. Sagt mir Bescheid, wenn Ihr das nicht wollt. Dann lösch ich die. Echt.

Kleiner In-Sider: Biddeschön, Anja.

 

 

 

 

 

Advertisements

Korea 2015 – Teil 4

Oder: Die Heimreise ist nah. 

  Unser Ausflug nach Seoul ist schnell erzählt. Hauptsächlich waren wir Essen oder auf dem Weg dorthin. Immer satt; immer Lust auf mehr. 

Mal mit der übervollen Metro – mal mit dem Auto. Im Gegensatz zu den Straßen herrscht in der Metro eine fast gespenstische Leere. Fürchterlicher Verkehr in der Innenstadt. 

Hier noch ein schickes Bild der Skyline aus der Metro.  

 

Und jetzt beginnt die letzte Etappe. Die Heimreise. Gingen ganz schön schnell rum, die zweieinhalb Wochen. 

Da guggsde dumm aus der Wäsche.  

 
Bis denn. 

Korea 2015 – Teil 3

Wir müssen mal wieder raus. 

Nachdem wir die letzten drei Tage eher im Schongang hinter uns gebracht haben, sind wir jetzt auf dem Weg nach Seoul. 

Ganz genau genommen haben wir am Mittwoch Wäsche gewaschen, am Freitag nichts (gar nichts) gemacht. Das Wetter war auch echt übel. 

Aber am Donnerstag waren wir ein bisschen unterwegs. 

Vormittags kam Tantchen mit ihrer Tocher vorbei, um uns kurz zu besuchen. Sie waren auf dem Weg, den ganz alten Verwandten mal wieder „hallo“ sagen. Als sie fragte, ob wir mitkommen möchten, haben wir nicht lange überlegt.    

 Ja, so sehen Gräber in Korea aus. Konfession? Egal! Die Christen bekommen noch ein kleines Kreuz. 

Auf dem Rückweg stand noch eine kleine Besichtigung an.  

    
   
 
Fällt euch was auf? Es ist ganz schön leer! Alles wirkt ein bisschen unecht! 

Richtig! Wir sind in einer Filmkulisse. Hier wurden mindestens 4 grandiose und bestimmt noch etliche weniger erfolgreiche Filme gedreht. 

Und spätestens bei dem Bild oben wären wir aus einem echten Tempel hochkant rausgeflogen. 

Nebenan war auch gleich das passende Dorf.  Auf den Fotos sieht das alles erstaunlich echt aus. In Realität habe ich mit der Kleenen die ganze Zeit „Plastik oder Echt?“ gespielt. 

     
   
Nach der Besichtigung war es schon ganz schön spät. Nicht desto trotz sind wir noch eine Kleinigkeit essen gefahren.  

 Unten kaufen – oben essen. 

Nachdem man den Fisch unten gekauft hat, wird er filetiert und als Sashimi serviert. Während dem Essen wird aus der Karkasse noch ein lecker Süppchen gekocht. Das gibts dann danach. 

Die Besichtigung der Filmkulisse und der „kleine“ Snack haben unseren Zeitplan etwas durcheinander gebracht. So hatten wir für 100 km Heimweg noch 10 Minuten. 

Ärgerlich. Da kommen wir zu unserer Verabredung  zum Essen wohl etwas zu spät … ;-)

Bis denn. 

Korea 2015 – Teil 2.3

Busan liegt hinter uns. 

Nächste Haltestelle: Gyeongju. Nachdem wir heute lecker Mandu gefrühstückt hatten, mussten wir ratz-fatz die Zimmer räumen und uns auf den Weg zum Bahnhof machen. Dort angekommen hatten wir noch 4 Minuten Zeit um Tickets zu lösen und den Weg zum Gleis zu finden. Das war knapp, aber wir haben es geschafft. Ob es nun daran lag, dass wir ein Ticket zu wenig hatten, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben …

Die Region Gyeongju gehört zum UNESCO-Welterbe. Bekannt für seine Grabhügel. Je wichtiger der Tote war, desto höher ist der Hügel.  

    
    
 Natürlich sollte man hier immer auf den Wegen bleiben. Ein Elend, dass die Kleene noch nicht lesen kann.  

 
So sieht ein Grab von innen aus: 

 
Auf dem Weg zum Abendessen haben wir uns noch die Gegend rund um den Anapji-Teich angeschaut. Vorbei kamen wir unter anderem bei Cheomseongdae. Der ältesten Sternwarte Ostasiens.  

 
Dann waren wir am Teich. Tagsüber soll das nicht so der Brüller sein – nachts schon. Leider stößt die Telefonkamera hier stark an ihre Grenzen …

  

    
    
Nach so viel Kultur hatten wir verständlicherweise nen riesen Appetit. Diesmal gab es Bulgogi mit ein paar Beilagen. Wieder lecker. 

Zum Glück hatten wir die Empfehlung des Taxifahrers ausgeschlagen und sind unserem ursprünglichen Plan gefolgt. 

 

Der nächste Morgen begann recht zeitig mit einer Frühstück-Imitation nach Art des Hotels. Naja, besser als Hunger. Aber lange nicht so gut wie die Frühstück-Mandus in Busan. 

Danach machten wir uns auf den Weg zu Tempel Nr. 1 für diesen Tag: Bulguksa.  

    
    
    
 

Nächste Station: Seokguram-Grotte

    
    
 
Am Ausgang dieses Tempels konnte man für einen kleinen Obulus die große Glocke läuten. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.  

 
Nach so viel Kultur sind wir wieder zurück in die Zivilisation gefahren. Auf dem Weg haben wir noch einem Markt besucht und ne Kleinigkeit gegessen. 

Im Hotel haben wir uns ein wenig ausgeruht und ich hab versucht, der Kleenen die Voezüge des Jacuzzis näherzubringen. Das Dimg hat allerdings so nen Krach gemacht, dass sich die Begeisterung stark in Grenzen hielt. Aber n Versuch war es wert. 

Dann war es Zeit für das richtige Abendessen. Korean Barbecue. Das ist am Tisch gegrilltes Fleisch mit allerlei Beilagen. Wir hatten uns für Rind entschieden. Es hätte auch Schweinebauch zur Wahl gestanden. Zum Essen haben wir ein Bier und natürlich Soju getrunken.  

   
Das war der Teil 2 der Reise. Gerade sitzen wir im Bus, der uns zurück zu Frau Handkäs ihren Eltern bringt. Da entspannen wir dann noch ne Weile. Das ist der Teil 3. 

Achja, unterwegs hatte der Bus ne kleine Panne. War aber fix repariert.   

  

Korea 2015 – Teil 2.2

Noch einmal schlafen und wir müssen Busan schon wieder hinter uns lassen. 

Aber wir haben eine Menge unternommen. Wir haben verschiedene Märkte und zwei buddhistische Klöster besucht, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Zuerst waren wir im Beomeosa Tempel. Hier war es groß, weitläufig, besinnlich und ruhig. 

Und fotografieren war verboten. Hier sind trotzdem drei Bilder, die ich vor dem Eingang gemacht habe. 

 
   

Danach ging es auf den Jalgalchi Markt. In den engen Gassen reiht sich ein Stand an den Nächsten. Den größten Anteil haben die Fischhändler, die Fisch und alles was sonst noch im Meer zu finden ist an den Mann bringen wollen. Hier sind ein paar Bilder:   

    
    
    
    
    
    
  

  

Gegessen haben wir dann dort auch noch einen kleinen Haps.  

 
Nach dem Essen sind wir noch über den Nacht-Markt. Dort gab es noch mehr zu Essen und Unmengen von kleinen Zelten mit Wahrsagern & Kartenlegern.  
 
Heute, am Samstag, stand für Vormittags der Haedong Yonggungsa Temple auf dem Plan. Leider behielt der Wetterbericht recht und es begann zu regnen. Naja. Dieser Tempel war das krasse Gegenteil des Ersten. Vor dem Eingang reihten sich Essens- und Krimskrams Stände aneinander. Es war laut, voll und es wurde gedrängelt was das Zeug hält. So gar nicht buddhistisch. Aber man durfte fotografieren.  

    
    
    
    
  Danach ging es erst mal wieder zurück ins Hotel. 
Heute Abend haben wir hier noch lecker Süppchen gegessen und morgen nach dem Frühstück gehts weiter zur nächsten Station. 

Bis denn.