TGIF – Endlich Wochenende! Raus mit Euch!

Freitag Nachmittag. Jetzt ist fast schon Wochenende!

Das Wetter soll schön werden.
Also: RAUS MIT EUCH!

Macht es doch wie die hier. Erst auf m Wochenmarkt einkaufen und dann mit den frisch erworbenen Leckereien ans Flussufer oder in den Park eurer Wahl.
Da dann fürchterlich entspannt in der Sonne auf der Decke hocken und den Einkauf aufessen.

Klingt nach nem guten Plan…

Schönes Wochenende!

 

Nachtrag:
Wäre auch schlimm, wenn ich das nicht für einen guten Plan halten würde. Ist schließlich mein (und der Handkäsin ihr) eigener Plan.Wollte hier nur noch n bisschen Werbung machen.

 

WhatsApp – was n los?

fb-what

Warum regt ihr (WA-Nutzer) euch denn alle gerade so auf?
Jetzt auf einmal riecht WhatsApp nach Pipi, oder wie?

Ist doch noch alles genauso toll wie vorher. Ihr könnt für kein Geld ständig chatten. Alles was ihr dafür hergeben müsst, sind die Namen, Adressen und Telefonnummern eurer Freunde. Und natürlich eure Kommunikation … Fairer Deal, oder?

Noch ein wenig „fairer“ war der Deal zwischen WhatsApp und Facebook. Einzelheiten gibt es bei Fefe.

Noch erstaunlicher finde ich allerdings, dass die Herde völlig unreflektiert zum nächsten Anbieter rennt, der von sich behauptet:
Hier ist alles toll, hier wird verschlüsselt, willkommen in der Schweiz.

Threema hat an einem Tag 500.000 neue Nutzer begrüßen können.

Vermutlich haben bei dieser überstürzten Flucht die Hälfte der ehemaligen Whats Apper nur die App und nicht ihren Account gelöscht. Eh egal.

Aber warum Threema? Wenn es wirklich der Wunsch nach Datensicherheit und Verschlüsselung war, ist die Herde in die falsche Richtung gerannt.
Es gibt durchaus echte Alternativen, die Open Source sind und die sich in die Karten (Code) schauen lassen. Threema mag das nicht.

Drüben auf netzpolitik.org sind einige Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen beschrieben.

Nur mal so für den Fall das Google Threema übernimmt und damit die nächste Flucht ansteht.

Schönes Wochenende!

Was macht das Internet eigentlich so den lieben, langen Tag?

Ähm, so das hier:

Was das Internet so macht …

Liebevoll zusammengestellt von Clickport,
gesehen auf  IndustryStock.

Verkackt #2 – SPD

© SPD-Schleswig-Holstein/unverändert

Als alternative Überschriften hätten auch gut gepasst.

  • Das Volk geht mir am Arsch vorbei!
  • Demokratie? What the Fuck!
  • Ich lüge Euch an. Na und.
  • Demokratie verteidigen mit VDS

Da postet der gute Herr Gabriel auf seiner Facebook Seite einen Link zur FAZ und verleiht den 560 Schriftstellern die sich gegen Überwachung ausgesprochen haben quasi mal so eben den Friedensnobelpreis*.

Er schrob: Das ist eine wunderbare und beeindruckende Aktion.

Außerdem: Der Kampf um bürgerliche Freiheiten hat einst national begonnen, jetzt findet er erstmals international gemeinsam statt.

Und findet: Ein tolles Zeichen!

Er ist so hin & weg davon, dass er völlig vergisst, dass er ja der SPD angehört, die sich schon seit Langem für die Vorratsdatenspeicherung starkmacht. Ist ja klar. Sonst lässt die CDU, die ja auch findet, dass dieses Volk eine überaus dubiose Erscheinung ist und zu Recht überwacht gehört, die SPD gar nicht mitspielen.
Und da wäre der Gute ganz schön traurig. Er hat sich es ja grad extra für die CDU mit allen anderen verkackt.

Kann das denn wirklich sein Ernst sein?
Glaubt er wirklich das die Facebooker (<-sorry) ihre gesamte Information nur aus Facebook generieren und keine anderen Medien konsumieren.

Kann man so bescheuert sein?

Oder treibt er ein ganz anderes Spiel?
Will er die GroKo gar nicht und kommuniziert mit den SPD-Mitgliedern über dunkle Kanäle (Facebook) um ihnen mit diesem Beitrag zu sagen, dass sie gegen die Große Koalition stimmen sollen?
Dass die SPD ja doch eine demokratische Grundhaltung hat und Überwachung ablehnt und auch eine solche Politik machen möchte?

Das, Herr Gabriel, wäre ja ein ganz gerissener Plan. Sie Fuchs.

Viel wahrscheinlicher ist allerdings, das bei der SPD gerade ein Praktikantenplatz frei geworden ist.

Auf Facebook ging die Nummer auf jeden Fall nach hinten los. Es wurde reichlich kommentiert. Hier ein paar Perlen:

  • Diese Menschen haben gegen DEINE POLITIK gezeichnet, Du Pfeife!
  • Es wird peinlich, Sigmar.
  • Mein Gott. Die Vorratsdatenspeicherung herbeilügen und dann sowas befürworten? Hinterfotzig ist das!
  • Alter…Ich hoffe, dass Sie sich wenigstens privat für ihre Dreistigkeit schämen!
  • Den Großangriff auf die Bürgerrechte im Koalitionsvertrag beschließen und dann sowas Posten. Für wie blöd halten Sie die Menschen eigentlich…
  • An die Redatkion: PR funktioniert anders! Wer Lügen säht wird Shitstorm ernten!
  • Sie scheinen nicht zu verstehen, dass dies ein Aufruf gegen Ihre Politik ist.

Zugute halten kann man ihm, dass der Eintrag noch nicht gelöscht ist …

* Der auch nur noch n Scheiß wert ist, seit Barack Obama sich damit schmücken darf.

Verkackt #1 – JvM

Jung von Matt – ja, die mit der SIXT Werbung.
Die finde ich bis auf kleine Ausnahmen immer ganz gelungen.

Den Letzten große Shitstorm säte Jean-Remy, als er vermutlich in Folge temporärer geistiger Umnachtung, die sich mit einer Portion Größenwahn zu einem Intellekt vernichtenden Cocktail verquirlte, zu der Aussage kam, dass Blogs/Weblogs die Klowände des Internets seien. 

Außerdem hatte er zu bemängeln, dass jeder, der einen Computer besitzt, ungefragt seine Meinung äußert. Ja, wo kämen wir da denn hin?
Später wurden dann versöhnlichere Saiten aufgezogen und er relativierte sein Statement ein wenig.
Das war ne dumme Nummer.

Dieses Mal stürmt es aus einer anderen Richtung.
JvM postet ein Bild, das ein Dekoltee zeigt. Um Himmels willen. TITTEN!

Bildunterschrift: Wir freuen uns […] auf die Weihnachtsfeier am Freitag. Klamotteninspiration für die Damen?!

Das gab 42 Likes und nen ganzen Haufen Kommentare, in denen sich die Leute darüber aufregen. Ach, Kinners! Lasst doch mal die Kirche im Dorf.
Die machen doch nur Spaß …

Leider hat JvM den Beitrag mittlerweile gelöscht und eine Entschuldigung gepostet. Hätten se nicht einfach nen schickes Bauarbeiter-Dekoltee als Inspiration für Herren hinterher schieben können?

Außerdem hätte man an der Stelle mal fragen können, ob das die rothaarige, bisexuelle Praktikantin ist.

Das war nur halb so wild.