Mit m Rad unterwegs.

Dann und wann fahre ich ja mit dem Rad morgens von Höchst nach Hochheim und, wenig überraschend, abends auch wieder zurück.
Das ist ne ganz nette Tour, die fast immer am Main lang führt und daher auch kaum Steigungen für den nicht trainierten Schreibtischtäter bereithält. Da ich keinen Tacho am Rad habe, aber doch so n bisschen über Tempo und Distanz wissen wollte habe ich die Touren mit „runtastic road bike“ getrackt.
Das hat den Vorteil, dass ich jetzt weiß, dass die Tour 24 km lang ist, ich etwa eine Stunde brauche und einen Durchschnitt von etwa 24 km/h fahre. Ja, das haut jetzt keinen vom Hocker – muss es ja auch nicht.
Das hat aber auch einen entscheidenden Nachteil: Dieser kleine App-Gnom hockt einem im Nacken und schreit: schneller, schneller. Denk an die Zeit, den Schnitt! Du willst Dich doch nicht verschlechtern. Gib Gas, Alter! Hau Rein!
Das hat ja schon was…
Aber am Dienstagabend wollte ich das aber nicht. Da wollte ich mal an den Stellen anhalten, an denen ich jedes Mal dachte: „Hui, hier könnte ich aber ein schönes Foto machen.“ Aber da war dann immer der Gnom …
Also flott zu Hause bei Frau Handkäs angerufen und Bescheid gesagt, dass ich heute etwas länger brauchen werde, da die Rückfahrt heute ein Rad-Ausflug werden wird.
Gesagt, getan. Habe auf der Fahrt dann und wann angehalten, ein Foto gemacht, sicherheitshalber noch eins, und noch mal mit ner anderen App usw., usf.
Das Ganze hat dann zwei (2) Stunden gedauert. Das hatte ich gar net so mitbekommen im Rad-Ausflug-Foto-Langsamkeits-Rausch. Kurz vor Ende des Ausflugs klingelte dann auch das Telefon und Frau Handkäs fragte mal nach wo ich denn so wäre. Nur mit Mühe konnte sie das Knurren ihres Magens übertönen und ich versprach, jetzt doch mächtig Zug auf die Kette zu bringen. Hab ich dann auch. Aber wie!
Kaum zu Hause angekommen gab es auch schon Essen. Und hätte ich vorher gewusst, dass es koreanische Suppe und dazu Bi-Bim-??? (ich frag noch mal nach) gibt und mit dem Essen auf den Rad-Trödler gewartet wird hätte ich mir von Anfang an den Gnom in den Nacken gesetzt.
Naja, das nächste Mal fahre ich einfach früher los …

Ach so. Die Fotos.

SundownJogging

SundownJogging

BirdPooSundownBank

BirdPooSundownBank

StromWhatever

StromWhatever

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Eine Stunde in 30 Sekunden

Eine Stunde Himmel über Hochheim am Main in 30 Sekunden.

Das ganze hab ich mit ‚m iPhone und der App (gibt es da auch ’n gescheites Wort für?) aufgenommen. Viel einzustellen gibt es da nicht. Einfach den Zeitintervall für die einzelnen Aufnahmen auswählen. Fertig. Schön ist, dass die Gesamtzeit für die Aufnahme auch gleich angezeigt wird.

Das war es auch schon fast mit den Einstellungen. Weitere Möglichkeiten sind die Sperrung von Weissabgleich, Belichtung, und Focus.

Der Film oben ist nur 30 Sekunden lang, nimmt bei 30 fps aber eine Stunde lang auf. Das fertige Video ist, im Rahmen der iPhone Möglichkeiten, Full HD. Den Ton hab ich später in selbst hinzugefügt.

Das war jetzt erst mal ein einfacher Test – mache mich noch auf die Suche nach etwas spannenderen Motiven. Versprochen.

Neben Videos kann man auch Bilderserien „schießen“. Hab ich aber noch nicht probiert.

Die App heißt iLapse, kommt von MEA Mobile und ist hier zu haben.
In Deutschland hört sie auf den zweifelhaften Namen „iRaffer“. Naja.