Bullenwagen klauen und die Innenstadt demolieren

Die Wahl ist rum und Mutti Frau Merkel hat gewonnen. So sehn Sieger aus. Sieger, mit denen keiner spielen will. Die ehemaligen Spielkameraden haben es ordentlich verkackt. Passt schon.

Aber direkt nach der Wahl war die Stimmung noch bestens.
So gut, dass gesungen wurde.
„Tage wie diese“ von den Toten Hosen.  Das habt ihr ja alle bestimmt schon gesehen. Hier trotzdem noch mal das Video. Aber nur ganz klein. Und macht nicht so laut.

Der ein oder andere wird sich fragen, was die Hosen dazu sagen.
Wenig überraschend hält sich die Begeisterung in engen Grenzen. Drüben auf ihrer FB Seite haben sie ein Statement abgegeben. Hier einige Auszüge:

Uns persönlich kam die Darbietung eher wie ein Autounfall vor …

Das grausam vorgetragene Lied war immer noch mit Abstand die beste Leistung, die die CDU in letzter Zeit hervorgebracht hat.

Kurz zusammengefasst: Sie fanden es scheiße und wollen nicht mit der CDU (mit der SPD übrigens auch nicht) in Verbindung gebracht werden.

Damit den Hosen nicht alleine die „Ehre“ erbracht wird von der Kanzlerin und ihren Spielgefährten (denen aus der eigenen Partei) schlecht wiedergegeben zu werden wurde ratz-fatz ein neues Tumblr gestartet.
Der / Die / Das Kanzlerkaraoke

Da gibt es dann so was. Und mehr.

Der am Besten bewertete Kommentar zu dem Video auf Youtube (hier gekürzt):

Bürgerrechte klauen und den Sozialstaat demontieren

passt ja auch ganz gut.

 

Schönen Tach noch & lasst die Bullenwagen stehen

 

 

Advertisements

DerKrachDerRepublik

Die Toten Hosen. Heute. In der Festhalle. Haben Spitzenplätze gerade noch gute Plätze auf m ersten Rang ergattert.
Können gerade aus auf die Bühne guggen. Der Kenner weiß spätesten jetzt – wir sitzen ganz hinten.

Vorgruppe ist USELESS ID aus Israel. Ma guggen… Kenn ich noch net.
Jetzt isses zehn vor acht und auf der Bühne kommt Bewegung auf.
Um acht solls los gehen…

Und los. Die Jungs lassens krachen und der erste Gedanke war: Innenraum! Auf in den Innenraum. Das nächste mal kümmern wir uns früher. Ganz sicher. Also ganz bestimmt. (-:  Punk im sitzen ist wie Pogo bei nem Klassikkonzert. Des passt net soooo gut.

So, USELESS ID sind fertig und mit dem letzten Lied haben sie uns noch ein kräftiges „Fuck the Government“ mit auf den Weg gegeben.

Die Bühne wird umgebaut. Gleich kommen die Hosen. Das ist der Augenblick an dem man(n) sich noch mal erleichtern gehen kann. Und, man(n) glaubt es kaum, es gab eine Schlange. Eine Schlange vorm Männerklo. Und warum? Mädels in der Schlange, die darauf warteten, die Herren-Kabine zu okkupieren. Mit nunmehr zwei Blasenentleerungs-Stationen geriet das Ganze natürlich ins Stocken. Dies alles nur am Rande.

Kaum zurück ging das Licht aus und die Hosen stürmten die Bühne. Zu meiner großen Erleichterung sprang der ganze Rang (mit wenigen Ausnahmen) sofort auf . Schluss mit sitzen.

Tja, was soll mer jetzt noch schreiben. Die Jungs (naja, die erstaunlich fitten, etwas in die Jahre gekommenen Punks) haben eine grandiose Show abgezogen. Viele neue Lieder und zum Ende hin auch viele alte Sachen. Zwischendurch auch ein Cover einer jungen Berliner Band, deren Gründung allein mit den Titel „Schrei nach Liebe“ zu rechtfertigen ist.

Alles in Allem ein klasse Konzert. Die Hosen live sind einfach zu empfehlen.

Ach ja, hatte ich das schon geschrieben? DAS NÄCHSTE MAL WIEDER INNENRAUM.

Diese Diashow benötigt JavaScript.