Du hast Polizei – wir Krauss-Maffei

Herr Böööh-mehr-mann, Sie haben geringe Aussichten auf Anerkennung.

Die Regierung schlägt zurück! Mit MC Cybert aka. Seibert und seiner Posse Bundez GangzTa KonfERen TzZ.

Vielen Dank an die Jung&Naiv Ultras.

 

Beitragsbild: Screenshot Youtube

 

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Guten Montag!

Moin, moin.

So n Montag hat ja von sich aus immer schon einen etwas schalen Beigeschmack. Das Wochenende ist rum und es warten wieder fünf Tage Maloche, bevor man sich wieder für zwei Tage von den fünf vergangenen erholen kann. Naja, so ist das halt. Dabei ist es auch völlig unerheblich, ob man Spaß bei der Arbeit hat oder nicht. Bei mir ist das so und ich habe trotzdem lieber frei. Klar, ne?

Aber so manchmal gibt es Montage, die es einfach nicht gut mit einem meinen. Heute zum Beispiel. Es fing alles ganz harmlos an. Aufgestanden und im Vorbeigehen der Kleinen ins Zimmer gerufen, dass jetzt so langsam Zeit zum Aufstehen ist. Erstes Wecken – keine Frage, da wird man ignoriert. Weiter in die Küche und der Kleenen die Futterdose für den Kindergarten gefüllt. Heute Knäckebrot mit Frischkäse und Salami und dazu Weintrauben.
Zwischen Knäcke und Weintrauben noch mal Richtung Kinderzimmer und das Ende der Nacht verkündet. Diesmal mit einem Riesen Erfolg. Sie hat sich bewegt. Das ist schon mal was. Zurück in die Küche. Knäcke und Tauben in die Box. Deckel zu. Fertig.

Mittlerweile ist die Handkäsin im Bad fertig und ich bin an der Reihe. Währenddessen gab es bestimmt ein oder zwei weitere Weckversuche im Kinderzimmer. Bisher also ein ganz normaler Morgen.
Nach dem Bad die Kleene aus m Bett gezogen, ins Bad komplimentiert, Zähne geputzt und in die Klamotten geschmissen. Den letzten Teil habe ich schon nicht mehr mitbekommen, da war ich schon auf dem Weg zum Auto.

Da war doch was … Ja, wir haben gestern Abend die Karre der Handkäsin auf der Straße stehen lassen, weil mein Auto auf dem Stellplatz stand. Alles net so wild, parke ich dann morgen um.
Jetzt ist morgen und ich bin natürlich ohne ihrem Autoschlüssel losgezogen. Am Hoftor hatte ich dann aber einen hellen Moment und hab mich an mein Angebot (Umparken und so) von gestern Abend erinnert. Flott oben geklingelt, Schlüssel aus m Fenster zugeworfen bekommen und zum Stellplatz los gefahren. Bis hier hin war auch noch nichts Besonderes passiert.

Aber jetzt auf dem Weg zum Stellplatz begann der Montag so langsam sein wahres Gesicht zu zeigen. Drei mal um die Ecke gebogen (einbahnstraßentechnisch erforderlich) und wen hab ich vor mir? Die Müllabfuhr. Die Müllabfuhr ist ja per se nichts Schlechtes, aber heute Morgen stellte sie meine Geduld schon auf eine harte Probe. Es ist ja nicht so, dass die Mülltonnen überall auf der Straße stehen und dann nur noch geleert werden müssen. Da ist ja der Gehweg (für die Älteren hier: Trottoir) und die Parkplätze. Also klingeln die Jungs und holen die Tonnen aus den Hinterhöfen. Und natürlich bringen sie die Dinger auch wieder zurück. Man kann auch nicht behaupten, dass sie sich dabei besonders viel Zeit lassen würden. Aber das dauert halt. Nachdem ich die etwa zweihundert Meter bis zum Stellplatz in gefühlten zweieinhalb Stunden zurückgelegt hatte (es waren mit Sicherheit nicht mehr als sieben Minuten) war ich schon auf dem Stellplatz angekommen. Jetzt sollte es ja flutschen. Das eine Auto abstellen, meine Karre vom Stellplatz fahren, das andere Auto hinstellen und schon kann es los gehen. So war der Plan.

Allerdings wurde ich schon beim zweiten Punkt (meine Karre vom Stellplatz fahren) in meiner Planung jäh unterbrochen. Beim in das Auto fallen lassen hörte ich ein leises, hinterhältiges, Unheil verkündendes Gluckern.
Und da erinnerte ich mich wieder an den kurzen aber intensiven Wolkenbruch am Samstag. Genau von diesem Wolkenbruch hatte ich noch einen lieben Gruß hinter dem Beifahrersitz. Grmpf. Montag. Regelmäßige Leser kennen die ganze Geschichte. Unwissenden sei dieser Post an Herz gelegt: Teppich. Alles muss raus! Mit einem Küchenhandtuch (ja, das liegt bereit) die Pfütze trockengelegt und darüber gewundert, wie kalt das Wasser ist.
Nach dem dritten Auswringen war der Boden annehmbar trocken und die Hände unannehmbar kalt. Aber weiter im Plan mit den Punkten drei und vier. Was soll jetzt denn noch passieren …

Also Auto-Ballett gemacht und vom Hof gefahren. Die Müllabfuhr war durch die Ich-mach-mein-Auto-trocken Nummer mittlerweile sicher weit weg. Der Bus, der so beschissen an der Haltestelle stand, dass man nicht daran vorbeifahren konnte nötigte mir nur noch ein müdes Lächeln ab. Das macht jetzt auch nix mehr.

Also weiter … Morgens auf dem Weg zur Arbeit halte ich immer am Kiosk meines Vertrauens und hole mir für die Fahrt einen Kaffee. Das bringt ein wenig Schwung in den Morgen und ausserdem trinke ich gerne Kaffee während der Fahrt. Fragt nicht warum. Is halt so. Aber weil heute Montag ist und nach dem Verlassen des Hauses nichts so richtig glatt lief gab es heute auch keinen Kaffee. Maschine kaputt! Das habe ich mir aber wirklich anders vorgestellt. Habe dann einen Kakao genommen. Nicht warm, sondern aus dem Kühlregal. Mit Strohhalm. Hatte ich auch lange nicht.

Weiter gehts. Ohne Kaffee – mit Kakao. Aber hey, was soll jetzt schon noch passieren?
Mein morgendlicher Zeitplan war mittlerweile schon etwas aus der Reihe, aber ich kann es immer noch pünktlich schaffen und bevor das erste Mal das Telefon klingelt einen Kaffee im Garten trinken. Das mach ich ganz gerne so.

Jetzt geschah relativ lange nichts, was meinen Plan hätte verhindern können. Bis da am Ortsausgang die Polizei quer auf der Straße stand und mit wenig eleganten, dafür aber umso leichter zu deutenden Handzeichen signalisierte, dass die Strasse gesperrt sei.
Naja, das machen die ja bestimmt auch nicht zu ihrer Belustigung.

Also gedreht und die dreiminütige Fahrt über die Landstrasse gegen eine Besichtigung der angrenzenden Wohngebiete eingetauscht. Mit allen anderen. Da war was los. Aber es ging voran.

Und als ich dann so ankam, die Tasche hinstellte, die Kaffeemaschine aus dem Wochenendschlaf weckte hatte ich die leise Befürchtung, dass Kaffe und Milch leer sein könnten. Waren sie aber nicht. Und es ist mit tatsächlich gelungen einen Kaffee zu trinken, bevor das Telefon zum ersten Mal klingelte.

Ich glaub jetzt wir alles gut …

Schönen Montag!

tl;dr:
Lief net so glatt heute Morgen.

Don’t fuck with Fireman!

Den belgischen Feuerwehren soll das Budget zusammengestrichen werden. Der Prime Minister hält das für eine gute Idee – die Feuerleute nicht.
Und so trafen sie Feuerwehren aus dem ganzen Land in Brüssel vor dem Büro des Prime Minister, um ihm ihre Meinung kund zu tun.
Und nein, sie hatten keine schicken Transparente gemalt, die sie dann rhythmisch zu den Sprechchören über den Köpfen hin und her schwingen. Das ist ja auch nicht so Feuerwehr-like.
Man protestiert halt mit dem, was man hat: Wasser und Löschschaum. Und Ruck-Zuck sah das Ganze nach einer schicken Schaumparty aus.
Auf die mittlerweile angereiste Polizei konnte die gute Stimmung der Feuerwehrleute allerdings nicht richtig „rüberschwappen“.
Obwohl extra noch Autoreifen angezündet wurden um ein wenig Romantik (und schwarzen Qualm) zu verbreiten blieben die Polizisten tendenziell unlustig.
Mal im Ernst: Die meisten Polizisten hätten wahrscheinlich gerne die Seite gewechselt.

In Bildern sah das dann so aus
(Screenshots von Youtube – RT Live):

Und hier natürlich noch das Video:

gesehen bei nerdcore – Überschrift von Ihm geklaut.

Die Polizei. Einmal peinlich – einmal nur fast.

Die Polizei in NRW ist offenbar so unterbesetzt, dass man sich gezwungen sieht, mit schlechtem RAP (oder jedenfalls so etwas in der Art) orientierungslose Schulabgänger davon zu überzeugen, dass es kaum etwas Besseres gibt als den Dienst bei der Polizei.
So reiht sich die Polizei NRW in die Schlange von Metro, EDEKA und der Sparda Bank ein. Denen scheint es ähnlich zu gehen …

Das Ganze sieht dann so aus:

Screenshot Youtube

Screenshot Youtube

Und hier ist das Werk:

Die Kollegen aus Hamburg scheinen von den NRW’lern auch nicht so richtig überzeugt zu sein und antworten mit einer sympathischen Portion Selbstironie.

Screenshot Youtube

Screenshot Youtube

Schon besser.
Natürlich will ich Euch das Video auch nicht vorenthalten.

Da sind mir die Hamburger irgendwie sympathischer …

Schönen Montag noch!

Memorize Kurzfilm

Reichlich düsterere Zukunftsvision, die die „Polizei-Arbeit“ im Jahre zweitausendsiebenundzwanzig zeigt. Hoffen wir mal, dass es anders kommt …

Gefunden hatte ich den Film beim Kraftfuttermischwerk.

Vorhang auf. Hier ist der Film. Ach ja: NSFW

Memorize – Short Film from Jimmy Eriksson on Vimeo.